Arbeitsrecht in Wiesbaden

Der überwiegende Teil der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland ist Arbeitnehmer. Dementsprechend findet hier in der Regel das Arbeitsrecht Anwendung. Eine Vielzahl von Arbeitnehmern hat in ihrem Berufsleben zumindest einmal eine Auseinandersetzung mit seinem Arbeitgeber und streitet sich mit ihm vor dem Arbeitsgericht. Dabei gibt es eine Vielzahl von Konstellationen, die auftauchen können:

Einer der häufigsten Fälle ist, wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis durch eine Kündigung beenden will. Der Arbeitgeber möchte sich also von seinen Mitarbeitern trennen. In vielen Fällen ist der Arbeitnehmer jedoch mit dem Ausspruch der Kündigung nicht einverstanden. Dann kann es Sinn machen, Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht zu erheben.

Es ist aber auch denkbar, dass der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter in einem Gespräch sagt, dass er das Arbeitsverhältnis beenden will und ihm anbietet, einen Aufhebungsvertrag zu schließen. Für den Verlust des Arbeitsplatzes bietet er ihm dann möglicherweise die Zahlung einer Abfindung an.

Es kommt jedoch auch häufig vor, dass sich die Parteien über die Höhe des Gehalts / den Lohn uneining sind. Der Arbeitnehmer ist dann häufig der Ansicht, dass der Arbeitgeber ihm nicht Gehalt in der Höhe zahlt, wie es ihm tatsächlich zusteht. Arbeitgeber und Arbeitnehmer streiten sich jedoch auch immer wieder über die Erteilung von Urlaub, die Wirksamkeit einer Abmahnung, die Gewährung eines Dienstwagens und ähnliches. Denkbar ist auch, dass man in Mutterschutz gehen will oder Elternzeit begehrt. Auch hier streiten sich die Beteiligten immer wieder über die Einzelheiten. Wenn das Arbeitsverhältnis endet, wird der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer in der Regel ein Zeugnis erstellen. Hier wird die Leistung und Führung des Arbeitnehmers bewertet. Nicht immer ist der Arbeitnehmer mit dem Inhalt des Zeugnisses zufrieden und will hier eine Korrektur erreichen. Denkbar ist aber auch, dass der Arbeitnehmer die Erteilung eines Zwischenzeugnisses begehrt, um sich auf einen neuen Arbeitsplatz bewerben möchte. Es kommt auch vor, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer mitteilt, dass demnächst ein Betriebsübergang stattfinden wird. Das kann dann bedeuten, dass das Arbeitsverhältnis des Arbeitnehmers bei einem neuen Unternehmen fortgeführt werden wird.

Oftmals benötigt der Arbeitnehmer dann zunächst einmal ein erstes Gespräch mit einem Anwalt, um zu erfahren, welche Rechte und Pflichten er in diesem Arbeitsverhältnis hat. Er möchte in der Regel wissen, welche rechtlichen Möglichkeiten sich für ihn in seiner konkreten Situation ergeben. Es ist immer leichter, zu wissen wie man sich in einer schwierigen Rechtslage verhalten soll, wenn man seine Rechte kennt. Gerade wenn man eine Kündigung erhalten hat, ist auch Eile geboten. In der Regel muss man dann innerhalb der nächsten drei Wochen nach Erhalt Klage vor dem zuständigen Arbeitsgericht erheben. Wehrt man sich nicht innerhalb dieser Zeit gegen die Kündigung, kann das bedeuten, dass das Arbeitsverhältnis entsprechend zu dem Zeitpunkt endet, welcher der Kündigung zu entnehmen ist. Somit kann es sich empfehlen, unverzüglich einen Anwalt zu konsultieren, um sich von ihm über die konkrete Rechtslage aufklären zu lassen. Im Anschluss daran kann man dann überlegen, was für einen selbst im konkreten Fall die passende Lösung ist.

Frau Müller aus Wiesbaden ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht. Sie freut sich, Ihr konkretes Anliegen mit Ihnen zu besprechen. In so einem Gespräch können dann auch gemeinsam Überlegungen angestellt werden, welche Handlungsmöglichkeiten Sie haben und wie sich diese jeweils auswirken werden.

In manchen Fällen ist es sinnvoll, sich rechtlich vertreten zu lassen, in anderen Fällen jedoch ist eine Erstberatung ausreichend. Das hängt ganz von Ihren persönlichen Vorstellungen ab. Durch ein ausführliches Gespräch findet man in der Regel die beste Lösung für sich selbst.

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